Ein Gramm dem Raabi

Hi Stefan,

sicher erinnerst Du Dich noch an mich: Ich war damals bei einer Deiner ersten Vivasion-Sendungen mit zwei Kumpels im kölner Studiopublikum. Karl Dall und Dolly Buster waren damals die Studiogäste.

Schon damals war ich von Deiner frechen Art begeistert; Vivasion war lange Zeit das Einzige, was man wirklich an Talkshows im Fernseh ertragen konnte. Seitdem habe ich wohlwollend begleitet, wie Du vom unbeholfen talkenden Metzgersohn zu Mister TV-Unterhaltung geworden bist.

Und immer habe ich mich gefragt, was hätte ich gemacht?

Wahrscheinlich hätte ich alles genauso gemacht, wäre ich in derselben Situation und: eine Rampensau, so wie Du.

Bei all Deinen Projekten (die ich mitbekommen habe) hatte ich den Eindruck, da versucht jemand, für sich selbst ein Maximum an Spaß rauszuschlagen. Der Spaßfaktor ist dabei kar definiert – je mehr Spaß Du hast, desto mehr Spaß macht auch das Zugucken.Nicht nur den Spaß, auch die Grenze desselben hast Du definiert – bei Deinem Privatleben hört der Spaß nämlich auf. Auch dafür ziehe ich den Hut. Auch wenn Du großen Spaß dabei hattest, andere Leute aus dem Schlaf zu klingeln.

Und jetzt soll Schluss mit Lustig sein? Ich kann es kaum glauben. Ich denke, Dir wird es schnell langwweilig werden, den ganzen Tag im Geldspeicher zu sitzen und Scheine zu zählen. Aber bis zum Comeback gucke ich mir ein paar Sendungen Vivasion an – auf VHS – ja, so lange ist das schon her.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


sechzehn − zwölf =